Vorgeschichte
und die Frage nach dem warum
Während meiner Aufenthalte in Gambia ist mir natürlich nicht entgangen wie schlecht es einigen Familien geht. Es gibt dort fast keinen Mittelstand. 90 % der Bevölkerung sind verarmt, einigen wenigen geht es gut und ganz wenige Personen haben alles im Überfluss.
Das Ganze mal in Zahlen ausgedrückt:
Der durchschnittliche Arbeiter verdient bei einer 60 Stunden Woche (6 Tage a 10 Stunden) ca. 50,- € im Monat.
- Lebensmittel für eine 4-köpfige Familie kosten 35,- € im Monat (nur Reis, Zwiebeln und Öl)
- Wenn Huhn, Fisch oder Rind dabei sein soll bewegt man sich schnell bei 50,- € im Monat
- Kinder benötigen eine Schuluniform. Falls dafür kein Geld vorhanden ist dürfen die Kinder nicht zur Schule gehen
- Wer keine eigene Blechhütte hat muss sich eine mieten. Kosten ab 15,- € im Monat
- Zusätzlich wird auch Strom, Kleidung, Wasser, etc. benötigt
Mir ist es nach wie vor ein Rätsel wie man mit so wenig Geld überleben kann.
Bei meinem zweiten Besuch besuchte ich eine Schule die sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert. Diese Schule wird von Kindern armer Eltern (keine Schuluniform erforderlich) besucht. In einer Klasse werden 30 bis 90 Kinder unterschiedlichen Alters unterrichtet. Wenn die Kinder dort keine Schulbildung erhalten haben sie KEINE Chance auf ein einigermaßen erträgliches Leben.
Ich musste nicht lange überlegen um zu entscheiden diese Schule mit monatlichen Zahlungen zu unterstützen.
Schule
Schule in Banjul
Freunde aus Meppen
Dann lernte ich Harald kennen....
Januar 2025 saß ich morgens zum Frühstücken in einem Cafe und hörte jemand auf Deutsch telefonieren. Irgendwie kam mir die Sprache wie Original "Emsländisch" vor. Somit habe ich ihn angesprochen.
Harald kommt aus Meppen und war schon über 30-mal in Gambia. Er und seine Familie unterstützen dort mehrere arme Familien um denen ein einigermaßen menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.
Harald zeigte mir dann Land und Leute.
Im April 2025 traf ich Harald erneut. Dieses Mal in Begleitung von Michael. Auch er ist aus Meppen und unterstützt vor Ort. Mit den beiden bin ich mittlerweile sehr gut befreundet und wir arbeiten eng zusammen.
Wohnsituation
In diesem Wohnhaus wohnt eine alleinerziehende Mutter mit Ihren 3 Kindern.
Renovierung
Wir haben uns entschlossen etwas Geld zu investieren um der Familie ein besseres Umfeld zu schaffen
Als erstes war uns wichtig das das Dach repariert wird und die Außentoilette wind- und wetterfest gemacht wird. Dieses insbesondere da die Regenzeit bevorstand. Weiter wurden die Löcher in den Außenwänden verschlossen und die Statik des Daches verbessert.
Als nächstes wollen wir noch etwas Geld bereit stellen für neue Matratzen incl. Bettgestell.











































